Auktion vom 24.2.2018
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- VE6013 Spielsteine - Kästchen mit feinen Rhein - Motiven um 1860/80
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Deutschland/Rheinland, wohl um 1860/80. Holz - Deckelkästchen, allseitig mit feinen und detailreichen polychromen Stroh - Dekoren verziert. Der Deckel mit einer in Ideallandschaft sitzenden Dame an einem Flußufer (möglicherweise der Rhein), im Hintergrund eine Stadt mit Kirche. Auf der Innenseite eine galante Wirtshausszene mit zwei Paaren im Freien vor rheinischer Burgenidylle. Im Inneren der Schatulle vier gegliederte Fächer für kleine Deckel - Döschen, diese ebenfalls Holz mit feinsten, teils bemalten Stroh - Dekoren. Der Boden der Schatulle ebenfalls aufwendig mit Stroh dekoriert. Als Schutz - Abdeckung für die vier Döschen dient eine zusätzliche rechteckige Platte, reich verziert mit geometrischem Dekor an der Oberseite, mit einer Seenlandschaft und Schloßarchitektur auf der Unterseite. Alle vier Deckel-Schatullen mit feinsten Fluß- und Landschaftsmotiven in Stroh - Dekor auf den Deckeln, alle mit fein aufgetragenen Sinnsprüchen. In den kleinen Kästchen inliegend zahlreiche Spiele - Marken mit Ziffern und Spielkarten - Symbolen. Format je ca. 7 x 5 x 2 cm, die Außenschatulle ca. 20 x 13 x 3,5 cm.
Wohl französisch, um 1880/1900. Auf vier zarten Kugelfüßen stehende, innen vertiefte rechteckige Holz - Schale (ca. 22 x 17 cm), gold und rosé bemalt. Darin einsetzbar ein in vier Felder gegliedertes tragbares Tablett für an den Seiten rosé bemalte Deckel - Schatullen mit polychromen Lithographien. Diese je ca. 8 x 6 cm, jeweils mit Motiven von Personen in idyllischer Landschaft. Inliegend zahlreiche geschliffene Spielsteine unterschiedlichen Stein - Materials. Teils Altersspuren.
Wohl China, um 1900. Vier rechteckige, in Schildpatt - Optik schwarz lackierte Holz - Kästchen auf einem polygonalen, ebenfalls schwarz lackierten Tablett. Jeweils mit gold- und silberfarbenem Dekor bemalt, das Tablett mit Einlage - Vertiefung. In den Deckel - Schatullen (Format je ca. 8 x 6 x 4,5 cm) mehrere farbige (rote, grüne, lila, gelbe) Spielmarken aus gefärbtem Holz in drei Formaten: rund, rechteckig, länglich - rechteckig. Tablett ca. 29 x 21 cm. Teils Bereibungen, Nutzspuren.
Frankreich um 1880. Metall - Deckel - Kasten mit aufklappbarem Scharnier für vier innenliegende kleine aufklappbare Spielsteine - Kästchen (Metall). Die Oberflächen schwarz lackiert, jeweils mit einer lithographierten Ansicht von Hundemotiven. In den Kästchen in Format und Farbe unterschiedliche Spielsteine (Bein). An den Deckel - Innenseiten der Außenschatulle aufgedruckt die Spielregeln von „Boston Russe“ in französischer Sprache. Auf der Deckel - Oberseite die Darstellung (Lithographie ?) zweier im Hof spielender Knaben, eine Miniatur - Kanone bedienend . Format der Schachtel ca. 16 x 11 x 3 cm, die vier kleinen Schatullen je 7,5 x 5 x 3,5 cm. Altersspuren, Bereibungen.
Konvolut bestehend aus: Drei runde hohe, glattwandige Töpfe. Zwei davon bezeichnet mit „FL. 6“ und „FL. 4“ als Mengenangaben, und Bekrönung. Ein weiterer mit Coburger Herzogswappen und geschwungenem „E“ (für Herzog Ernst). Eine Pfanne (mit Griff) mit herzoglichem Wappen und „F“. Am Rand bezeichnet „Original Schwabenland 24“. Eine schwere Stiel - Kasserolle, mit herzoglichem Coburger Wappen (Krone) und „E“. Durchmesser: 25 cm, Höhe: 14,5 cm. Eine Backform (Gugelhupf) mit im Boden tief reliefierter Coburger Herzogskrone und prominentem geschwungenem „E“, die beide nach dem Backen auf der Oberseite des Kuchens sichtbar werden. Durchmesser 16 cm, Höhe: 9 cm. Alle mit diversen Gebrauchs- und Altersspuren. Provenienz: Aus ehemals herzoglichem Besitz.
Wohl um 1900. Gobelin mit an den Rändern in floralen und geometrisierenden Mustern bestickten Motiven. Zentral auf Seide/feinem Leinen (?) gegebene Darstellung einer barocken Szenerie mit berittenen Jägern und Hunden in der Nähe eines Schlosses. Gesamt - Format ca. 85 x 65 cm (oben zusätzlich Aufhängeösen und Stab).
Votivbild einer wohl biedermeierlichen Klosterarbeit mit der Darstellung der Kreuzigung Christi, möglicherweise um 1820. Silberfond/ naive farbige Malerei auf Papier, unter Glas gerahmt, rückseitiger Holz - Deckel. Bezeichnet „Consumatum est“, ca. 20 x 13,5 cm.
18./19. Jahrhundert. Motiv: In insgesamt acht rechteckigen Miniatur - Feldern angeordnet Bilderzyklus der 14 Kreuzwegstationen des Leidensweges Christi. Das erste Feld mit der Darstellung des Gekreuzigten. Die vierzehn Stationen zeigen den Weg Jesu von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis hin zur Kreuzigung und Grablegung.
Alle von Leder umrahmten (Zinn-?) Plättchen detailreich mit feinen Verzierungen ziseliert. Alle Stationen sind nummeriert, das architektonisch gegliederte Grundschema der Plättchen ist bis auf die Motiv - Darstellung jeweils identisch (außer Feld Nr. 1). Einzelne Formate jeweils ca. 7 x 7,5 cm, je zwei Plättchen nebeneinander angeordnet. In teilvergoldetem Rahmen, Gesamtformat 35 x 22 cm.
In braunes geprägtes Leder gebundenes „Album“, vorder- und rückseitig verziert. Format: ca. 19 x 24 x 3 cm. Inhalt: Freundschaftsalbum/Poesiealbum eines wohl adligen Fräuleins, aus Bamberg stammend. Der Vorname ist Sophie. Darin zahlreiche, teils umfangreiche handschriftliche Einträge mit persönlichen Zeilen, Zeichnungen und Grafiken, gewidmet von diversen Freunden etc. Die Dedikanten sind vornehmlich Bamberger und Münchner Verwandte/Bekannte. Darunter Marie Freifrau von Waldenfels, Elise von Waldenfels, Frau von Hornthal (aus der Familie des damaligen Bamberger Bürgermeisters), Eleonore von Dichtel u. a. Dabei u. a. Originalzeichnungen von Hornthal etc. Eingeklebt mehrere Stahlstiche u. a. von Städteansichten, Landschaften u. a. Auf der Schlußseite eingeklebte Blüten mit dem persönlichen Vermerk der Album - Besitzerin „Aus meinem Brautbouquet“. Die Datierungen stammen aus der Zeit zwischen 1854 und 1859. Alters- und Nutzspuren.
Victor Vasarely: Pecs (Ungarn) 1906 - 1997 Paris. Bedeutender Maler und Grafiker, Mitbegründer der sog. Op - Art. Studium in Budapest, seit 1930 in Paris (Annet - sur - Marne) tätig. Mehrere Teilnahmen u. a. an der Documenta in Kassel.
Vorliegend: Ein aus Plexiglas konstruierter Tisch von Victor Vasarely aus dem Jahr 1979 mit abnehmbaren Beinverstrebungen als Sockel. Das Spielfeld ist eine auf das Plexiglas laminierte Farb - Serigraphie, Format ca. 71 x 71 cm, Sockelhöhe ca. 40 cm. Dazu 32 Schachfiguren aus mattem bzw. glattem poliertem Gußharz. Höhe der Figuren zwischen 7 und ca. 13 cm. Die Auflage liegt bei 1.500 Exemplaren. Tischrand beschädigt, Altersspuren.